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Wenn Sie an ME/CFS, Long-/Post-Covid oder einem postvakzinalen Syndrom erkrankt sind, stehen Sie vor einer ungewöhnlich hohen Komplexität aus Krankheit, gesellschaftlichem Unverständnis und rechtlichen Hürden. Viele Betroffene kämpfen nicht nur mit massiven gesundheitlichen Einschränkungen, sondern zusätzlich mit Behörden, Krankenkassen, Rentenversicherungsträgern oder privaten Versicherern – oft in einer Situation, in der körperliche und kognitive Kraft ohnehin kaum vorhanden ist.
Ich vertrete Sie sachlich, präzise und mit tiefem Verständnis für die medizinischen Besonderheiten dieser Erkrankungen – insbesondere dort, wo Gutachten, sozialmedizinische Bewertungen oder formale Anforderungen zu erheblichen Problemen führen.
Rechtsgebiete – Wo ich Sie unterstütze, außergerichtlich und gerichtlich.
Gesetzliche Rentenversicherung (Reha, Erwerbsminderungsrente)
Gerade hier treten erhebliche Konflikte mit sozialmedizinischen Gutachten auf, weil ME/CFS und Post-Covid falsch eingeordnet oder unzureichend bewertet werden. Ich unterstütze Sie bei:
Reha-Anträgen, Reha-Ablehnungen, Widersprüchen
Anträgen auf Erwerbsminderungsrente
Prüfung von Gutachten zu Belastbarkeit, Leistungsfähigkeit und PEM
Anfechtung fehlerhafter sozialmedizinischer Bewertungen
Vorbereitung auf Begutachtungen
Gesetzliche Unfallversicherung (Arbeitsunfall, Berufskrankheit)
Rechtliche Fragen treten vor allem auf bei:
Post-Covid nach beruflicher Infektion
Anerkennung als Arbeitsunfall
Anerkennung als Berufskrankheit (insb. medizinisches Personal)
Nachweis der Kausalität
MdE-Bewertung und Widersprüche
Umgang mit UV-Gutachten, die typische ME/CFS- oder Long-Covid-Symptome fehlinterpretieren
Versorgungsamt (GdB / Schwerbehinderung)
Gerade ME/CFS wird häufig unterbewertet, weil Gutachter die funktionellen Einschränkungen nicht korrekt einschätzen. Ich helfe bei:
Antragstellung
Widersprüchen gegen niedrige GdB-Feststellungen
Herleitung der Alltagsfunktion und PEM in nachvollziehbarer Weise
medizinisch-rechtlicher Argumentation anhand anerkannter Kriterien
Gesetzliche Krankenkassen
Typische Problemfelder sind:
Krankengeld (Ausschöpfung der Blockfrist, MD-Prüfungen, AU-Bewertung)
Hilfsmittelversorgung (Rollstuhl, Pflegehilfen, orthostatische Hilfen)
Haushaltshilfe
Spezialambulanz, Diagnostik, krankenhausärztliche Leistungen
Prüfung MDK-Gutachten und Widersprüche
Leistungen nach SGB II und SGB XII (Jobcenter / Grundsicherung)
Viele Betroffene sind erwerbsunfähig, aber nicht als dauerhaft erwerbsgemindert anerkannt. Typische Themen:
Klärung der Erwerbsfähigkeit (Ärztlicher Dienst)
Auseinandersetzung mit unzureichenden oder fehlerhaften sozialmedizinischen Stellungnahmen
Mehrbedarfe aufgrund schwerer Erkrankung
Durchsetzung berechtigter Leistungsansprüche bei längerer Erkrankungsdauer
Befreiung von Mitwirkungspflichten, die krankheitsbedingt nicht erfüllbar sind
Private Krankenversicherung & Berufsunfähigkeitsversicherung
Bei ME/CFS und Post-Covid kommt es hier besonders häufig zu Streitigkeiten. Ich unterstütze Sie bei:
Anerkennung von Berufsunfähigkeit
Nachprüfungsverfahren
Leistungsablehnungen mit Hinweis auf vermeintliche „Psychogenese“
medizinisch nicht fundierten Gutachten
privaten Krankentagegeldverfahren
Was ist ME/CFS – und warum entstehen so viele rechtliche Konflikte?
ME/CFS ist eine schwere neuroimmunologische Erkrankung, gekennzeichnet durch:
Belastungsintoleranz (PEM)
schwere Einschränkungen der körperlichen und kognitiven Leistungsfähigkeit
autonome Funktionsstörungen (POTS, Dysautonomie,...)
ausgeprägte Erschöpfung ohne Erholungseffekt
immunologische Dysregulationen
...
Die Erkrankung ist nicht psychisch, nicht selten, und international seit Jahrzehnten anerkannt. Das Problem: Es existiert kein einzelner Labortest. Die Diagnose erfolgt über anerkannte Kriterien. Viele ärztliche Gutachter kennen diese Kriterien jedoch nicht oder wenden sie nicht korrekt an.
Dadurch entstehen:
Fehlinterpretationen von PEM
unzulässige Verweise auf psychosomatische Erklärungsmodelle
Missachtung der Alltagsfunktion
Bewertung anhand ungeeigneter Belastungstests
Gutachten, die nur auf Momentaufnahmen beruhen
Fehlschlüsse, dass „fehlende Befundschwere“ die Einschränkungen widerlege
Etc.
Diese systematischen Fehler prägen viele sozialmedizinische Verfahren – und genau deshalb ist eine klare, fachkundige juristische Vertretung besonders wichtig.
Post-Covid, Long-Covid und Post-Vac – Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu ME/CFS
Viele Post-Covid-Betroffene entwickeln ein voll ausgeprägtes ME/CFS, andere leiden an komplexen multisystemischen Beschwerden:
kardiologische Symptome
neurologische Störungen
Dysregulation des Immunsystems
Atembeschwerden
kognitive Beeinträchtigungen („Brain Fog“)
POTS und orthostatische Intoleranz
schwere Erschöpfbarkeit und PEM
Rechtlich relevant ist:
Auch ohne eindeutigen Biomarker können diese Beschwerden zu erheblichen Einschränkungen der Erwerbsfähigkeit und Alltagsfunktion führen. Leistungsansprüche bestehen unabhängig davon, ob die kausalen Mechanismen bereits vollständig verstanden sind.
Typische Fehler in Gutachten – und wie ich dagegen vorgehe
Viele Gutachten enthalten wiederkehrende Probleme:
Reduktion der Symptomatik auf „subjektive“ Beschwerden
fehlende Bewertung von PEM
ungeeignete Tests (z. B. Belastungstests ohne Risikoanalyse)
Fehldeutung von Aktivitätsschwankungen
fehlender Bezug zur realen Alltagsfunktion
unzulässige Priorisierung psychiatrischer Diagnosen
Ignorieren internationaler Diagnosekriterien
fehlende Auseinandersetzung mit Fachliteratur
Widersprüche zwischen Befund, Anamnese und Schlussfolgerung
Ich analysiere Gutachten sorgfältig, arbeite fachliche Fehler heraus und formuliere klare rechtliche Argumentationen, die Behörden und Gerichte nachvollziehbar erfassen können.
So arbeite ich – transparent, strukturiert, verlässlich
Im Rahmen der Zusammenarbeit klären wir:
Welche medizinischen Unterlagen sinnvoll sind
Wie Sie Ihre Funktionseinschränkungen sachlich dokumentieren
Welche Rechte Sie gegenüber Versicherern und Behörden haben
Wie realistisch die Erfolgsaussichten eines Verfahrens sind
Welche Schritte zeitnah erfolgen sollten
Ich vertrete Sie konsequent in Widerspruchs-, Klage- und Anerkennungsverfahren – und achte dabei besonders darauf, dass medizinische und rechtliche Argumente präzise ineinandergreifen.
Beratungstermin
Sie können jederzeit einen Termin vereinbaren – telefonisch, persönlich oder per Videokonferenz.
Ich freue mich darauf, Sie zu unterstützen.